Aus den zahlreichen Touren des ADFC Kaufbeuren-Ostallgäu hier eine kleine Auswahl

Unsere Tourenleiter bereiten Ihre Touren gewissenhaft vor. So ergibt sich eine Mischung aus Radfahren, Natur- und Kulturerlebnis, Kulinarik und vor allem Gemeinschaft.

Ostallgäuer Weiher- und Seen-Panorama-Tour

07. Mai 2022. Bei anfangs nebligem Wetter waren die Radler*innen des ADFC Kaufbeuren-Ostallgäu auf einer geführten Tagesradtour ab Lengenwang unterwegs. Vorbei an etlichen Weihern führte die Tour an diesem Tag leider ohne Bergsicht, aber durchweg trocken nach Weißensee, wo für eine gemütliche Frühstückspause im Dorfladen reserviert war. Am Weißensee entlang durchs Wasenmoos war bald der Hopfensee erreicht. Dort konnte sich die Gruppe bei der Mittagseinkehr stärken. Weiter ging es zum Senkelewald und dem Waldhaus, vorbei an der Jodquelle bei Seeg zurück in Richtung Lengenwang. Der neue ADFC-Tourenleiter Anton Schrade aus Lengenwang hatte für seine Premierentour eine wunderbare Route vorbereitet, die allen 7 Teilnehmern viel Spaß und Freude bereitete. Abschließend wurde ein Cafe in Lengenwang besucht. Und erst dann kam der Regen.

Tagesradtour „Glücksseen-Tour“

23. April 2022. Auch an trüben Tagen finden die Radtouren des ADFC Kaufbeuren-Ostallgäu statt. Auf der Glücksseen-Tour musste leider auf die Fernsicht in die Berge verzichtet werden, es war kühl und trocken. Die Radlergruppe mit Tourenleiterin Kordula Sengmüller fuhr entlang der Wertach aus Kaufbeuren hinaus, machte bei Rieden einen Abstecher zum Rid-Monument, um anschließend wieder dem Lauf der Wertach und ihren Stauseen bis Irsingen zu folgen. Unterwegs gab es Interessantes zur Archäologietour Wertachtal zu erfahren. Über Gartenstadt wurde das Ziel Bad Wörishofen zur Mittagseinkehr erreicht. Bei kühlem April-Wetter konnten sich alle 7 Teilnehmer drinnen gut aufwärmen, um anschließend vorbei am Waldsee über Unter- und Obergammenried und Ingenried wieder heimwärts nach Kaufbeuren zurück zu fahren.

ADFC-Frühlingsradtour 4 Tage „Zur Mandelblüte in der Pfalz“

27. bis 30. März 2022. Einen rosaroten Traum konnten die Teilnehmer der 4-tägigen Radreise des ADFC Kaufbeuren-Ostallgäu bei der Mandelblüte in der Pfalz erleben. Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um 25°C begeisterte die Blütenpracht der zahllosen Mandelhaine in hell- und dunkelrosa die 18 Teilnehmer (einige kamen vom benachbarten Kreisverband Weilheim-Schongau und 2 sogar vom Kreisverband Bonn). Tourenleiterin Kordula Sengmüller führte die Radlgruppe vom Südlichen Deutschen Weintor in Schweigen-Rechtenbach, nahe der Grenze zum Elsass, bis nach Bad Dürkheim an der Weinstraße. Zu den Sehenswürdigkeiten, die bei der Streckenführung integriert wurden, gehörte das Schloss Villa Ludwigshöhe, die Sommerresidenz Königs Ludwig I. von Bayern. Bunte Fahrräder im Ort verteilt waren in Roschbach zu bewundern, barocke Figuren in den Hausgauben in Hainfeld. In Rhodt wurde der mit rund 400 Jahren älteste Weinberg der Welt besucht, dessen Gewürztraminer-Rebstöcke immer noch im Ertrag stehen. Ein weiterer Höhepunkt der Tour war die Auffahrt zum Hambacher Schloss, das als wichtiges Symbol der deutschen Demokratiebewegung gilt. Der dritte Tag führt auf einer Rundtour von Bad Dürkheim in die Rheinebene nach Speyer, wo eine kleine Stadtführung mit kurzer Besichtigung des Doms zu Speyer möglich war. Im Dom ließ ein Teilnehmer der Radlgruppe den Andachtsjodler erklingen. Da es am letzten Tag regnete, radelte die Gruppe nur noch ein kleines Stück bis zum Bad Dürkheimer Weinfass, wo der Bus zur Heimfahrt bereit stand.

ADFC-Saisonauftakt „Frühjahrsradtour zum Seidelbast“

19. März 2022. Bei herrlichem sonnigen Märzwetter konnte die geführte Tagesradtour des ADFC Kaufbeuren-Ostallgäu zum Saisonauftakt durchgeführt werden. Die 7 Teilnehmer wurden von Tourenleiterin Kordula Sengmüller zunächst über den Dampflokradweg aus Kaufbeuren hinaus geführt auf den Gennach-Höhenweg in Richtung Gennachhausen. An den Waldrändern konnten rosa blühende Seidelbastzweige entdeckt und fotografiert werden. Am Kaiwald gab es noch einen kurzen Abstecher zur Afraquelle und dann ging es weiter zu den verschiedenen Seidelbast-Plätzen. Über Stöttwang und Osterzell führte die Tour nach Stocken, um dort wieder auf den Dampflokradweg zu stoßen. Oben auf der Höhe angekommen gab es heimatkundliche Informationen zur ehemaligen Wüstung Haberatshofen, von der heute noch der Tiefbrunnen zeugt. Nahe Königsried gings auf dem Forstweg bergab in Richtung Bidingen, wo sich alle bei einer gemütlichen Einkehr stärken konnten. In der sonnigen Frühlingsluft bei leichtem Ostwind fuhr die Gruppe über Gennachhausen hinauf Richtung Frankenried, vorbei am Eichendorff-Denkmal. Über Hirschzell war dann der Ausgangspunkt Bahnhof Kaufbeuren bald erreicht.

Radtouren

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 200.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer*in achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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